Bayerischer Forschungsverbund “Zukunft der Demokratie” (ForDemocracy)

Verbundprozess

Der Forschungsverbund Zukunft der Demokratie wurde im Juli 2017 als transdisziplinärer Verbund ausgeschrieben (Ausschreibungstext). In einem zweistufigen Auswahlprozess durch ein Gremium wissenschaftlicher Gutachterinnen und Gutachter wurden die zunächst 44 Antragsskizzen zum jetzt vorliegenden Verbund von elf Teilprojekten zusammengestellt. Dies unterscheidet den Verbund von anderen bayerischen Forschungsverbünden, die sich bereits als Konsortium um Fördergelder bewerben. Zu Beginn des Verbundprozesses stand somit das gegenseitige Kennenlernen und die Ausrichtung auf gemeinsame Fragestellungen und Ziele, die in einem Rahmenpapier im Juni 2018 vorgelegt wurden, das Basis der Förderung ist.

Als transdisziplinär ausgerichteter Verbund will ForDemocracy das Verständnis von Wissenstransfer erweitern und zielt in einer Reihe seiner Teilprojekte auf Transformation ab. Dies Konzept umfasst sowohl das Wissenschaftsverständnis und wissenschaftliche Methoden als auch eine Verbundintervention in die Gesellschaft, die im Austausch mit der Praxis und zivilgesellschaftlichen Akteuren erarbeitet wird. Welches Format und welche Gestalt diese Intervention hat, ist zu erarbeiten.

Das Vorhaben ist komplex und im Bereich der Geistes- und Sozialwissenschaften noch Neuland. Um den Verbundprozess gründlich und gleichzeitig ressourcenschonend zu gestalten, werden darin geregelte Strukturen und Formate für Dialog und verbundinterne Entscheidungen mit größtmöglicher Offenheit der darin stattfindenden Diskussion verbunden.